The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Ich will gar nicht viel schreiben. Dass ich gelacht habe, natürlich.
Das spricht schon alles viel zu sehr für sich selbst. (CCC)
Auch das hier kann man sich ruhig mal auf der Zunge zergehen lassen. (Netzpolitik)
Nur vielleicht, dass möglichst bald möglichst viele Regierungsmitglieder öffentlich abdanken mögen.
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John hat einen lustigen Namen.
Globalisierungstechnisch ganz weit vorn. Er könnte ihn englisch aussprechen, Dschonn, oder amerikanisch, Dschaaahn, aber er besteht darauf, dass man ihn deutsch ausspricht.
“Klingt mir zu italienisch!”, meint er und grinst, “Molto bene!”Manchmal sitzt er, an einer Bratwurst knabbernd, vorm Supermarkt und feuert reihenweise Weisheiten in die Welt hinaus:
“Ist doch alles Scheiße mit der SDP, mit der SCU, mit der ganzen scheiß SPDCU!”“Hält doch kein Schwein auf Dauer aus, was die Anzugaffen da ausklamüsern!”
“Dass die auch überhaupt keinen Durchblick haben, die Affen!”
Seine abgewetzten Nikes pellen sich wie seine braungelbe Haut in breiten Fetzen. DieTrainingshose steckt in dicken Wollsocken, sein Gesicht ist verlebt und vom dichten Bart fast völlig verhüllt. Neben sich hat er zwei, drei Flaschen abgefülltes Glück stehen.
Er versteht sich gut mit dem Wurstverkäufer.
“Na, John, schon wieder im Kleister?”
“Alles im Kleister, Meister!”Ich bringe ihm gern ein Bier mit, wenn er danach fragt.
“Feine Geste, feine Geste!”
Wir kennen uns und lernen uns jedes Mal neu kennen.
Weshalb wir uns nie verabschieden.
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«Was ist das denn?»
«Bohnensuppe.»
«Die kann ich nicht essen.»
«Wieso nicht?»
«Hat ideologische Gründe.»
«Was?»
«Ja.»
«Wie jetzt, �?�ja�?�?»
«Na ich kann die nicht essen.»
«Das hab ich schon verstanden. Was ich wissen will ist, warum du sie nicht essen kannst.»
«Die erinnert mich an die Stasi.»
«An die Stasi? Wie kommst’n darauf?»
«Du kennst doch die halb verfallene Kantine in der Mariannenstraße? Die total verbarrikadiert ist?»
«Das war ‘ne Kantine der Bahn …»
«Ich weiß.»
«Ja, und?»
«Ich war da mal drin. Eitergelbe Wände, quiekendes Linoleum, dicke Frauen bei der Essensausgabe. Da gab’s Bohnensuppe.»
«Und was hat das bitte mit der Stasi zu tun?»
«Das war zu DDR-Zeiten damals. Also als ich da drinnen war.»
«Falls du das nicht bemerkt hast. Die Stasi gab es auch nur in der DDR.»
«Genau. Aber zu der Zeit sahen alle Küchen gleich aus.», ausladende Handbewegung, «Alle!»
«Aaah ja.»
«Also auch die von der Stasi. Was ich also sagen will: Ich kann die nicht essen. Zu viele Erinnerungen.»
«Wieso sagst du nicht einfach, dass du keine Bohnensuppe magst. Das erspart viel Mühe.»
«Ist ja eh kalt jetzt.»
«Super, danke.»
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Drei kostenlose Exemplare des Oldschool-Grundgesetzes, solange es noch gilt. Nur so lang der Vorrat reicht, nachgedruckt wird das bestimmt nicht mehr. Eines im Garten vergraben, eines ins Bücherreal stellen (Rubrik Science Fiction) und eines an den Bundesinnensinister Dr. Wolfgang Schäuble schicken (der hat seines in einem Tobsuchtsanfall zerrissen).
[via]
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“They that can give up essential liberty to obtain a little temporary safety deserve neither liberty nor safety.”
“Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.”
Benjamin Franklin
Lesetipp (auch die unteren Links beachten): Spiegelfechter: Staatsfeind Nr. 1












