The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Die Nacht habe ich wieder harrend verbracht. Ich wartete darauf, dass der Schlaf meinen Bewusstsein endlich den erlösenden Schlag geben würde und mich nicht mehr denken lassen möge. Abschalten, ein Abstraktum, dem ich noch nie einen Wert beimessen konnte. Ich kenne es einfach nicht, ständig knirschen die kleinen, grauen Rädchen zwischen den Schläfen, halten den matten Generator am Leben, der im Takt einer Kalashnikov die Impulse durch meine Glieder rasen lässt. Vielleicht hülfe das Licht, so jedenfalls wäre nicht alle Kraft auf das Vorgestellte gerichtet, sondern auch ein wenig an die Sinneseindrücke vergeben.
Das kleine Mädchen Schlaflosigkeit ist auch wieder dabei, hockt wie eh und je dort unten am Bettrand und jauchzt gelegentlich, wenn wieder eine Stunde leise und gebückt aus dem Zimmer schleicht. Sie streichelt wie eine gütmütige alte ein Frau ihr noch verbliebenes Kätzchen, meine Beine und summt dazu ein Schlaflied, von dem sie immerzu wusste, dass es nicht mildern auf mich wirkt. Je schneller die Stunden gehen, umso aufmerksamer werde ich und horche auf, wenn sie ganz sacht die Fasern der dünnen Teppiche im Flur aufeinander drücken. Von irgendwoher krächzt parallel dazu ein Hund und treibt sie an.
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Christliche Trinität, christologische Lehre der Gleichzeitigkeit von Menschlich- und Göttlichkeit, kurz - chistlich-religiöse Desinformation.
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Ist es schlecht, sich fremd zu sein? Wo sind die Wogen, die brechenden Wellen, wenn kein Lüftchen den Rücken des ruhenden Meeres streift? Wenn niemand sich selbst durchschauen kann, dann sind sich zwei Menschen gegenüber immer fremd. Und es ist so schön, wenn sie trotzdem einander hängen.
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Vorab, dieser Beitrag ist nicht als polemisch anzusehen, es ist nur ein Gefühl, so wie es eben da ist. Von mir aus kann mir dann vorwerfen, dass es existiert, doch so verantwortlich mag ich mich dafür nicht fühlen, solange wir das Freudjahr haben und jeder das Unterbewusste feiert.
Ich hatte in Von den Nicht-Funktionierenden über die Kinder- und Jugendpsychiatrie geschrieben, an der ich täglich vorbei komme. Aber es fehlte noch etwas, ein kleiner Zusatz. Vielleicht erinnert sich noch jemand an die Apathie, die ich zu beschreiben versuchte, oder auch nicht.
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Das Markenzeichen eines Träumers - die Träne, die im Winkel seines Auges perlt und ihn vom Aufwachen an begleitet, bis er dereinst wieder nach Hause kommt.
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Auf welche Momente sollte man zählen, auf jene, in denen mein zerfetzt am Boden liegt oder auf diese, in welchen man erhobenen Hauptes einfach abbricht?
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Jeder Krieg und jede Katastrophe sollte auch als eine Art irreligöser Segen verstanden werden. Denn zu keiner Zeit, im Alltag ganz besonders, wird dem Einzelnen so dankbar für seine Hilfe entgegen gekommen, nie ist man so hilfsbereit und mitfühlend, als das man sich dazu aufraffte zusammen zu kommen, resp. einander überhaupt als Existierende zu bemerken.











