The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Glücklicherweise wohnte ich schon seit einiger Zeit mit Johannes und Jana zusammen, anderenfalls möchte ich mir gar nicht ausmalen, wie es womöglich allein geendet hätte. Man hört es ja immer wieder, wenn man sich mit Dutzenden von Schreiberlingen umgibt. Dass es ein Tanz auf schmalen Graden und gefährlich sei. So war ich, ohne es zu bemerken, in den Sumpf der Schreibwut abgerutscht.
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# wenn man am Morgen feststellen darf, dass der stockende, sieben Pfund schwere Tumor im eigenen Innern zum lächerlichen Husten verkommen ist
# ein starker Blick in die aufziehende Sonne nicht einmal mehr ein Blinzeln fordert
# das starre, alte Räderwerk, in dem man klemmte, plötzlich bei der kleinsten Bewegung schon zu bersten beginnt
# dann kann man sicher sein, der Freiheit wieder ein Stück mehr abgerungen zu haben
# wird die Zeit bis zum bald folgenden Sonnenuntergang nicht länger Last, sondern wieder Möglichkeit sein
# ist es zunehmend egal, ob Godot kommt oder nicht, denn erkönnte einem längst nichts mehr geben
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Kaum zu glauben, aber mittlerweile lassen sich nur noch die Spitzenplatzierungen der Suchbegriffe, mit denen man hier so eintrudelt, aufführen. Es sind einfach so viele geworden, dass die Liste auf eine Länge wachsen würde, bei der so oder so niemand mehr alles durchstöbern würde.
Aus diesem Grund hier also nach einer Weile wieder einmal ein Blick hinter die Kulissen. So eine Art Zwischending aus den häufigsten und den schönsten Suchphrasen. Dank gilt natürlich all denen, die hier gestrandet sind. Hauptsache das Gefundene war irgendwie hilfreich. Wer weiß.
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17 Jahre lang ist schon wieder einer bedeutsamsten Schriftsteller des vergangenen Jahrhunderts tot. Und so langsam neigt sich das Beckett-Jahr seinem Ende zu.
Samuel Beckett, geboren am 13.04.1906 starb am 22.12.1989.
Ein Wunder eigentlich, dass gerade jetzt nicht wenigstens einige seiner Werke in den Theatern aufgeführt werden.
Die Veranstaltungen beschränken sich dennoch, wenn überhaupt, auf Warten auf Godot, und währen meist nicht lang. Vollkommen zu Unrecht, haben wir es doch mit einem Meister der tiefsten Themen der Philosophie vor unterhaltsamem und tragikomischem Hintergrund zu tun.Beckett war ein Mann, der eigentlich recht spät erst angefangen hat, ernsthaft zu schreiben, insofern man dies überhaupt über das Schreiben sagen kann. Und erst sehr spät gelangte er überhaupt zu der Aufmerksamkeit, die seinen Werken gebührt. Einer, der es ist nicht leicht mit dem eigenen Kopf hatte. Umso mehr ist es zu verstehen, wieso er sich selbst mit den Jahren zu immer abstrakteren, eigentlich eher immer deutlicheren, Darstellungen seiner Themen manövrierte. Mit kleinen Erzählungen und Romanen angefangen, über Theaterstücke zum Film und schließlich über die Hörspiele beim Fernsehen angekommen, fand Beckett erst spät das Medium, mit dem er meinte am besten arbeiten zu können.
Estragon Wir finden doch immer was, um uns einzureden, dass wir existieren, nicht wahr, Didi?
Wladimir ungeduldig Ja, ja, wir sind Zauberer.
Ich habe schon Einiges hier über ihn geschrieben, viel zitiert und den kleinen Ausschnitt aus dem Endspiel gibt es auch noch.
Trotzdem, zur bessere Orientierung, noch einmal alle Verweise direkt:20.09.2006 - “Wenn ich falle, werde ich weinen … Vor Glück.”
01.09.2006 - So ist der Mensch nun einmal
28.08.2006 - Wir können einfach nicht
19.07.2006 - Wir können nicht
02.07.2006 - Aphorismus des Tages [61]
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Nach einem recht großen Ansteigen der Suchanfragen in puncto Neunzehnhundert.org ist es wohl wieder einmal an der Zeit, hier einige ausgewählte Begriffe auszustellen. Die Phrasen sind wie immer gruppiert und mit einem kleinen Kommentar versehen.












