The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Zwei Cappuccini, mehrere Luckies, ein aufgeschlagenes Moleskine mit einem Stift daneben, der nur zur Zierde da zu liegen scheint, so saß ich heute morgen in einem kleinen Café in der Innenstadt. Es reicht als Vorbote für einen Tag mehr als genug. Der heiße Sud zäumt meine Zunge, das Nikotin bewirkt mit etwas Glück bei den ersten zwei Zügen etwas, der Rest ist bloße Gewohnheit. Schön aber, dass es noch Alleen mitten im Zentrum gibt, kleine, schwarzgraue Straßen mit vom kurzen Regenguß bunten glitzerndem Kopfsteinpflaster und Ahornbäumen, deren rotes Laub sich der Jahreszeit entgegen auf den kleinen Erdinseln am Gehweg sammelt. Hier und dort hüpfte ein Blatt an vorbei, zwinkerte mir zu und zog mit galanter Drehung unbeirrt weiter seiner Pfade.
Nach einer Weile, ich wollte gerade doch noch den Stift zu Hand nehmen und wenigstens ein dickes Fragezeichen nebst einigen Tanzblättern zeichnen, da klopfte es plötzlich auf den Tisch, sodass ich ganz automatisch in einem hektischen Zug mein Sammelsurium mit dem Arm näher an mich heran zog, um dann einen kurzen Blick auf die verursachende Kraft werfen zu können. Die Augen kannte ich gut, nur das Restliche hatte sich etwas geändert. Die vormals langen Haare waren heute morgen kurz und schwarz gefärbt, nur bei genauem Hinsehen erkannte man einen gräulichen Schimmer in der Sonne.
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Bertrand Russells Wofür ich gelebt habe ist wahrlich die schönste Erklärung gleichzeitig für das Leben und für die Melancholie. Sie basiert auf einer Liebe, dem Erkenntnisdrang und Mitleid. Seine Exzessivität und Ausdauer konnte nur einem Mathematiker zu Gute kommen. Daneben Heines Fragen zu halten zeigt den innerlichen Akt, den Russell vollbracht und durchstanden hat.
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Vorab, dieser Beitrag ist nicht als polemisch anzusehen, es ist nur ein Gefühl, so wie es eben da ist. Von mir aus kann mir dann vorwerfen, dass es existiert, doch so verantwortlich mag ich mich dafür nicht fühlen, solange wir das Freudjahr haben und jeder das Unterbewusste feiert.
Ich hatte in Von den Nicht-Funktionierenden über die Kinder- und Jugendpsychiatrie geschrieben, an der ich täglich vorbei komme. Aber es fehlte noch etwas, ein kleiner Zusatz. Vielleicht erinnert sich noch jemand an die Apathie, die ich zu beschreiben versuchte, oder auch nicht.
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Leben, das ist ein Satz, der auf ein Fragezeichen endet.
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Alles endet. Nichts von alledem, was irgendwann einmal begonnen worden ist, bleibt ohne das ihm entsprechende Ende. Tragischerweise ist dies in den meisten Fällen eine Katastrophe, über deren Sinnlosigkeit man sich erst dann klar wird, wenn man sieht, wie unbeeindruckt alle Welt davon bleibt.











