The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Auf dem Weihnachtsmarkt, mitten auf dem Weihnachtsmarkt, zwischen all den güldenen Glöckchen, dem Lametta, den sahnebeklatschten Waffeln, dem Glühwein und dessen umher torkelnden Opfern, saß er auf einem großen, roten Sessel im Zentrum des Marktplatzes, unübersehbar und omnipräsent auf einem Podest erhaben, der Weihnachtsmann. Dort saß er, der Weihnachtsmann und er war nicht irgendein Weihnachtsmann, er war DER Weihnachtsmann, genau den sollte er verkörpern, so hatte es ihm sein Arbeitgeber, ein ehemaliger Kaffeeröster, neuerdings Studienplatzverteiler und laut Werbung offizieller Partner des Weihnachtsmannes himself, aufgetragen.
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Wenn ich die Möglichkeit hätte, mir von einem meiner Verwandten irgendeinen Wunsch erfüllen zu lassen, so würde ich mir vielleicht einen kleinen Neffen wünschen. Er müsste ganz klein sein und mir bis zur Hüfte reichen, mit kurzen, braunen Haaren und einem Gesicht, das von den Beschwerlichkeiten des Lebens noch keinerlei Notiz genommen hat.
Man muss sich nur einmal vorstellen, was für einen Spaß man mit diesem kleinen, völlig unbeleckten Kerl haben könnte. Wenn er erst einmal Vertrauen gefasst hätte, könnte man ihm so unendlich viel beibringen und ihm die Welt so zeigen, wie man selbst sie sieht. Ihm das Verständnis erleichtern und sich gleichzeitig seiner kindlichen Befreitheit bedienen, endlich wieder einmal ein paar ausgefallene Dinge zu tun.
Es gäbe da Vieles. Und ich glaube, ich würde unter Anderem Folgendes mit ihm tun:
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Viele heraus ragende Storys gibt es zu lesen beim Duden’schen Verlagshaus. Zum Beispiel die Neuregelungen der deutschen Orthografie, zusammen gefasst in 25 einfachen Paragrafen. Mit Hilfe dieser grandiosen Zusammenstellung kann jeder Anlauf nehmen spielend selbst die Hürden der Zeichensetzung zu überwinden.
Denn gestern, am 01. August 2007 trat sie endlich verbindlich in Kraft: die neue deutsch’sche Rechtschreibung. Schon am Abend knallten die ersten Sektkorken in den germanistischen Fakultäten aller Universitäten, die die Verhauptschulung der Sprache mit wahren Freudenschreien und Fensterstürzen begrüßten.
Großartig, verehrte Kultusministerkonferenz, sowie verehrter Rat für deutsche Rechtschreibung. Sie beide wollten die bisherigen Regeln an heutige Erfordernisse - meinten sie damit die Degeneration des Sprachgefühls? - anpassen und endlich legitimieren, was von verzweifelten Deutschlehrern leider schon längst nicht mehr rot angestrichen wurde, um den Klassen-Durchschnitt halbwegs halten zu können.
Genau das haben sie geschafft. Ihnen ist tatsächlich gelungen, was sich manch ein Mitglied des Vereins Deutsche Sprache e.V. sicherlich nicht einmal hätte erträumen können: Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Sprache im internationalen Vergleich zu steigern und gleichzeitig so zu tun, als sei dies überhaupt notwendig.
Fabulös, meine Glückwünsche.
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«Die sprachliche Grundbildung, die im Englischen (und nun auch bei uns) literacy genannt wird [...]»
Christine Brinck: Redet mit mir! Viel!, DIE ZEIT, 03.05.2007 Nr. 19
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So etwas versüßt jedem Sprachnazi den Tag: Hoffnung für die deutsche Sprache.
Danke, Anke. Ohje.











