The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • Für wie viele Leser schreiben ich und ab und zu auch Erich Emotional hier eigentlich?

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    Ein typischer Phantomleser
    (Foto von moominsean)

    Ja, das ist die Frage, die mir seit geraumer Zeit im Kopf herum geistert und auf die ich wohl frühestens zur De-Lurking-Week Anfang des nächsten Jahres eine Antwort bekäme. Aber so lang möchte ich gar nicht mehr warten. Ich möchte es jetzt gern wissen, und darum nennen wir das ganze jetzt hier auch nicht De-Lurking-Week, sondern denken uns irgendeine andere Bezeichnung dafür aus.

    Worum es geht ist Folgendes, liebe Leserin, lieber Leser, liebe Phantome:

    Falls das Statistikprogramm im Hintergrund nicht lügt, gibt es viele Leute, die regelmäßig diese Seite besuchen, treu mitlesen und kein Wort daruber verlieren, nirgendwo ihren Senf dazu geben und sich alles von den skrupelosen und machtgierigen Machern der Seite gefallen lassen.

    Schreib doch einfach mal einen Kommentar. Schreib vielleicht, wie du auf Neunzehnhundert.org gestoßen bist, was dich bisher hier gehalten oder bald wieder vertrieben hat. Schreib, was dir gefällt und was nicht, was zu kurz kommt und wovon es hier viel zu viel gibt. Schreib irgendetwas, was du willst. Natürlich auch etwas über dich.

    Ich werde diesem Beitrag bis zum Sonntag einen Ehrenplatz ganz oben auf der Seite spendieren, sodass jeder einmal darüber stolpern sollte. [Keine Lust mehr. Beklemmende Warterei lähmt.] Vielleicht schaffen es sogar die zahlreichen Feed-Leser, hier eine kleine Rückmeldung zu hinterlassen.

    Gebt uns nicht diese Blöße!

    “Wer das liest, wird kommentieren!” (Erich Emotional)

    Ihr seid dran, Feuer frei.

  • Kaum zu glauben, aber mittlerweile lassen sich nur noch die Spitzenplatzierungen der Suchbegriffe, mit denen man hier so eintrudelt, aufführen. Es sind einfach so viele geworden, dass die Liste auf eine Länge wachsen würde, bei der so oder so niemand mehr alles durchstöbern würde.

    Aus diesem Grund hier also nach einer Weile wieder einmal ein Blick hinter die Kulissen. So eine Art Zwischending aus den häufigsten und den schönsten Suchphrasen. Dank gilt natürlich all denen, die hier gestrandet sind. Hauptsache das Gefundene war irgendwie hilfreich. Wer weiß.

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

  • Heute wurde das Unwort des Jahres in Köthen (Sachsen-Anhalt) bekannt gegeben. Grund der Abweichung von Frankfurt am Main ist der Geburtstag der wieder gegründeten Fruchtbringenden Gesellschaft, die schon vor 390 Jahren unter ihrem damaligen Oberhaupt, dem Fürsten Ludwig von Anhalt-Köthens, entgegen der Verunstaltung der deutschen Sprache wirkte.

    So richtig scheinen wir aber von eher politisch, bzw. wirtschaftlich angehauchten Begriffen nicht weg zu kommen. Spiegel Online schreibt, dass 2.247 Zuschriften und 1.130 Vorschläge bei der zuständigen Jury eingegangen sind. Beträchtlich, wenn jede Antwort anscheinend doppelt eingereicht worden ist.

    «Freiwillige Ausreise»

    heißt nun das neue Wort, eher die Wortgruppe, bei der man in Zukunft aufhorchen und wissend schmunzeln muss. Der Begriff scheint vielleicht harmlos, aber es ist schon nicht schlecht, was genau man unter ihm versteht:

    Ist man beispielsweise aus einem anderen Land nach Deutschland gekommen, droht einem hier die Abschiebung und möchte man auf keinen Fall zurück in sein Herkunftsland, so ist dieser Begriff ziemlich fehl am Platze. Genau auf diesen Fall gründet sich die Wahl des Wortes zum Unwort. Es ist zweifelhaft, wie freiwillig eine Ausreise noch ist, wenn man sowieso keine Wahl hat und nicht in Deutschland bleiben kann. Man räumt höchstens das Feld selbst, bevor es von Anderen geräumt wird.

    Dennoch, um das klar zu machen, wird bei «Freiwilliger Ausreise» keine Einreisesperre nach Deutschland verhängt. Zudem kann man unter Umständen das Ausreiseland wählen, muss also nicht in die Heimat zurück. Bei einer Abschiebung hingegen geht es direkt nach Hause, mit Einreisesperre.

    Es lohnt sich zusätzlich, mal den Blick nostalgisch über die vergangenen Unwörter, die natürlich immer noch solche sind, schweifen zu lassen:

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

  • [...] versammeln wir uns, liebe Freunde der Südsee und des Breitensports, um einmal mehr in die Archive zu gehen, zu stöbern und zu sehen, was sich dort so hervorzaubern lässt. Es ist nun schon etwas länger her, seit es die erste, überaus beliebte Auflage der Suchbegriffe, mit denen es wehr- und schuldlose Internetznutzer auf diese Seiten verschlägt, zu bewunder gab. Heute wollen wir also den Gong zu einer neuen Runde schlagen. Zur bodenlosen Verzweiflung vieler wird es gereichen, dass wir, aufgrund dessen, dass sich die Anzahl der Anfragen so rapide gesteigert hat, nur noch eine zuvor peinlichst ausgewählte Gruppe der tollsten, schönsten und überhaupt besten Suchbegriffe hier präsentieren können und werden. Und nun, schultert die Seele, lasst den Verstand baumeln, es geht los. Achja, Glückwunsch nachträglich.

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

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WILLKOMMEN!

Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling, Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz und Teil des Team Totale Zerstörung, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute:
Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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damals / vor Jahren

begehrt / beliebteste Einträge

Ausgrabung / zufällige Einträge

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