The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Es sind nicht die großen Schwüre des Verlusts, die einen treffen, sondern immer die einfachen Worte, die alltäglichen, die durch ihre Situativität aber eben doch aus dem Alltag gerissen sind und genau deshalb einzig ehrlich wirken, einzig treffen.
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Wie weit weg alles erscheint und wie die Entfernung wächst mit jedem Kilometer, den man wieder unterwegs ist. Zwischen mehreren Welten zu springen, dabei der ewige Wunsch nach Ruhe in der Hektik und das immer währende Sehnen nach Dynamik im Stetigen. Vielleicht kann man aus der eigenen Dialektik gar nicht ausbrechen, außer man nimmt es in die eigene Hand.
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Auf dem Weihnachtsmarkt, mitten auf dem Weihnachtsmarkt, zwischen all den güldenen Glöckchen, dem Lametta, den sahnebeklatschten Waffeln, dem Glühwein und dessen umher torkelnden Opfern, saß er auf einem großen, roten Sessel im Zentrum des Marktplatzes, unübersehbar und omnipräsent auf einem Podest erhaben, der Weihnachtsmann. Dort saß er, der Weihnachtsmann und er war nicht irgendein Weihnachtsmann, er war DER Weihnachtsmann, genau den sollte er verkörpern, so hatte es ihm sein Arbeitgeber, ein ehemaliger Kaffeeröster, neuerdings Studienplatzverteiler und laut Werbung offizieller Partner des Weihnachtsmannes himself, aufgetragen.
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Ennui. Man merkt es schon beim ersten Augenaufschlag, wie viel der Tag von dem, was er verspricht, zu halten in der Lage ist. Meist wenig, aber er stapelt hoch. Entweder man lässt sich dann ein auf dieses wackelige Türmchen Tag, oder man tritt es gleich wieder zusammen, dreht sich um und lässt es bleiben.
Egal. Der Club ist randvoll, der Headliner lässt sich Zeit. Heute Abend sind nur wir zwei vor Ort. Gegen Mitternacht komme ich angestiefelt. Der Film, den ich heute schiebe, heißt einfach nur „Ich und der ganze Rest“, ich und der Beat. Bin Cliffhanger und Vorführer gleichzeitig. Schotten dicht, niemand darf zusehen.
Ausbruch. Die Drinks laufen gut. Dutzende Kippen schlängeln sich ohne Probleme durch die Atemwege in die träge Lunge hinab, schicken sich an, sich schlafen zu legen, dunkle Flecken zu hinterlassen. Da ist es. Was ist es? Keiner hat je gesagt, dass es einfach ist. Aber ebenso wenig, dass es derart anstrengen muss. Die Kontrolle zu finden, nicht einfach liegen zu bleiben. Aufzustehen, loszugehen, was zu machen.
Egal. Ausbrechen, zerbrechen, fliehen, weg bleiben, nur einen lustigen Avatar schicken. Und währenddessen weiter nach der Quadratur des Kreises suchen. In aller Ruhe, weit entfernt hunderten Stroboskoplichtern zusehen, die an ein EEG gekoppelt fast durchbrennen. Stetig vulkanisieren und ausbrechen bei Bedarf.
Ennui. Der ewige Wunsch, einfach zusammenzusacken, diesen lästigen Körper zurückzulassen und in Gedanken weiterzugehen. Oder gleich daneben sitzen zu bleiben. Zuzusehen, was passiert. Es wird warm, wenn es egal ist. Und wenn es warm ist, ist es erst recht egal.
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Er hat es geschafft.











