The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Es sind nicht die großen Schwüre des Verlusts, die einen treffen, sondern immer die einfachen Worte, die alltäglichen, die durch ihre Situativität aber eben doch aus dem Alltag gerissen sind und genau deshalb einzig ehrlich wirken, einzig treffen.
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Was heißt das: Man kann sich leicht über den oft proklamierten Ernst des Lebens lustig machen, aber man findet keine Witze über die offenkundige Egalität desselben.
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Es ist ein verfrühter Sommertag, der nur auf dem Kalender noch zum verspäteten Frühling gehört. In der Straßenbahn ist es heiß, die Fenster sind kreisrund beschlagen und schwer atmend überlege ich, welche der Mitfahrenden ohne Weiteres dazu fähig wären, jemandem sämtliche Knochen zu brechen und welche von ihnen es schaffen könnten, jemanden psychisch zerbrechen zu lassen.
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Wie weit weg alles erscheint und wie die Entfernung wächst mit jedem Kilometer, den man wieder unterwegs ist. Zwischen mehreren Welten zu springen, dabei der ewige Wunsch nach Ruhe in der Hektik und das immer währende Sehnen nach Dynamik im Stetigen. Vielleicht kann man aus der eigenen Dialektik gar nicht ausbrechen, außer man nimmt es in die eigene Hand.
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Am Abgrund der eigenen Empfindsamkeit scheint jede Handlung, möge sie auch noch so klein sein, allzu überladen mit Bedeutsamkeit. Jede Bewegung, jeder Blick, jedes Wort trifft. Was also tun, wenn es einen übermannt, als es nur zuzulassen, in der Hoffnung, es möge so schnellstmöglich wieder abfließen? Wahrscheinlich ist dies das Los, das man hat, als Sklave der eigenen Empfindung.











