The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Ich nehme ein Buch zur Hand, das ich irgendwann einmal gelesen habe, blättere durch die Seite und hoffe, etwas Interessantes dabei zu finden. Es geht von hinten nach vorn und wieder zurück, mehrere Male. Dann fällt ein kleiner Zettel heraus, der Kassenbon, 14,95 �?�.
Wenn ich Thomas Bernhard lese, dann finde ich in seinen Werken keine Geldsummen, nur einen unbeschriebenen Zettel. Ein Leben, nichts weiter, ohne etwas Erfreuliches, das man von ihm sagen könnte. Vielleicht war es nicht wert, gelebt zu werden, aber was sonst hätte er mit ihm anfangen sollen?
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Lethargie ist in einer Weise auch vorteilhaft. Sie hält die Welt zusammen, ölt ihr Getriebe und lässt alles in seinem Trott. Was wäre los mit allem, wenn eines Tages plötzlich jeder etwas zu tun hätte?
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Wem anstatt etwas Anderem ausschließlich eindringliche Grabreden einfallen, der lebt wohl nah am Friedhof.
Regierung und Volk, Politik und Leben, das sind, so sieht es aus, zwei Dinge, die sich zwar annähern, aber nicht berühren können. Eine Bundeskanzlerin im Gespräch vor und nach jedem Sportereigniss wird von allen nur belächelt. Das Ganze wäre überhaupt nicht aufreibend, ja sogar erfreulich, wenn nicht diese Last des hinterrücks Regierens wäre.
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Man kann dabei zusehen. Und wenn man wenigstens möglich beisteuert, sondern einfach nur dasitzt, dann bruacht man nur darauf zu warten. Die Sonne verabschiedet sich langsam in Richtung der südlichen Hemisphäre, wo sie die Nacht über nach dem Rechten sehen und den dort Lebenden den Weg leuchten wird. Hinterlassen tut sie dabei nur ein bisschen Wemut. Keiner der Anwesenden ist schon betrunken genug, um nicht mehr an gute, alte Zeiten und ehemalige Freunde nachdenken zu müssen, alle klammern sich noch an die verschiedensten Alkoholika, in der Aussicht, wenigstens die Bilder in ihrem Kopf ein wenig verwischen, wenn schon nicht zerstören, zu können.
Auf den Stufen zum Haus sitzen drei abgemagerte Katzen, die dem Treiben mit der Ahnungslosigkeit eines Tauben und Blinden oder mit der Ruhe eines Erleuchteten beiwohnen. Die Reflektionen in ihren Augen jedenfalls lassen sie so aussehen, als wüssten sie etwas von dem, wonach wir suchen und das uns auch so leichtfüssig wie sie herumschleichen und genießen ließe. Nicht einmal, wenn man zusammen oben steht oder unten angekommen ist, wird allen vielleicht noch während des Abends klar, ist man wirklich gemeinsam dort. Jeder ist immer noch für sich allein an seinem Platz und hat damit zu kämpfen, sich auch noch dort stehen sehen zu können. Vielleicht sahen sie die Verstorbenen, deren verblassendes Bild sich jeder im Gespräch noch einmal vorzustellen versuchte, quicklebendig mit am Tisch sitzen und einfach nur zuhören.
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Die Zeit, sie ist so ein beliebtes Thema für jedermann. Eingehakt in den rechten Arm der Vergänglichkeit ist sie, je älter nur eine Gruppe von Menschen wird, immer mit dabei, wenn sich getroffen wird. Wo man hinschaut, nichts als das ewig Gleiche. Gerade lief eine Dokumentation über Beckett im Fernsehen, und er hatte fürchterlich recht. Als Europäer ist man gelangweilt und schaut nur noch stumm auf all das, was vor einem abläuft. Man wartet nicht einmal mehr auf Godot, nicht mehr auf den Tod, wartet überhaupt nicht mehr. Man existiert einfach, in diesem Sinne scheint es das Leben nicht zu geben. Wenn man erst einmal geboren wurde, dann stirbt man nur noch langsam vor sich hin.











