The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • Politik und Vertrauen: beide hinterlassen tiefe Schneisen
    wo immer sie wandern, worüber auch immer sie kreisen.

    Einzig die Politik hat das Bundesverfassungsgericht -
    ihr wieder auszutreiben, was sie fälschlich verbricht.

    Vertrauen hingegen soll endlich sein. Weit und breit
    ist nichts, was es stoppt. Und nur langsam heilt die Zeit.

     

    #

     

    “Bitte um Ihre Einsätze.”

    Klick, klack.

    “Nichts geht mehr.”

    Zwischen Nicht-Müssen, Nicht-Dürfen und Nicht-Wollen.

    Wenn die Kugeln einmal rollen
    ist alles verloren, oder gewonnen.

    Los, loslaufen. Vortwärts. Ohne Ziel. Nur vowärts. Und bloß nicht ankommen.

  • Rollkofferinferno rollt dahin,
    ein Traumland zu zerlegen.
    Davon und hinweg.

    Er flieht,
    wie ich floh,
    nichts wird ein gutes Ende nehmen,
    wenn es ausgeht,
    wie es ausging.

    Wundbrand und
    Starrkrampf -
    Rasierklingenpisse,
    Kopfkrebs,
    Blutersäcke,
    Eiteräpfel.

    Schreibst du einen Text,
    der dich selbst verletzt,
    so stirbt mit jedem Wort,
    einer seiner Leser.

  • Wir sind jung. Und halten es aus, jung zu sein. Wie lang halten wir es aus? Wie lang, bis es sich auf Arme, Beine, Rumpf und schließlich Kopf niederschlägt? Es läuft bereits wie durch ein Sieb. Immer schneller werdend. Wir schaufeln eifrig nach, um das Versiegen zu vergessen.

    Mit einem Knall einschlagen. Brennend da sein. Explodieren und verschwinden.

  • Aufhören, etwas zu versprechen. Die Leere im eigenen Schädel beschreiben:

     

     

     

     

     

  • Wieder
    da zu sein und da zu bleiben.

    Vorneweg,
    rauf runter,
    hoch und hoch hinaus.

    Mit dem
    Kopf gegen die Wand
    in sie hinein
    und wieder mit aller Kraft heraus.

    Alles zerfetzen
    und auf
    verbrannter Erde Paläste errichten.
    Darin leben,
    lieben,
    leben lieben lassen lenken.

    Kein kalter, dunkler Ort.

    Aufzusteigen, auferstehen.

    Bist du
    ganz unten
    schmeckt jede Stufe
    nach oben
    nur noch süßer.

    Zwischen Porzellanbeck‘saugen
    aufgerissen,
    verdreht vom schönen Taumel,
    blaublauer Wintermorgenrückkehr,
    weißen Zähnen,
    diesem Lächeln,
    deinem Haltmichhaltmichfestgesicht,
    all den bunten Glücksgedanken -
    es wird gut.
    Und es macht Spaß.

    Dich an meiner Hand zu spüren.

    Lebensballett.

    Anzukommen, endlich da zu sein.

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Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling, Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz und Teil des Team Totale Zerstörung, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute:
Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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