The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Wenn ich die Möglichkeit hätte, mir von einem meiner Verwandten irgendeinen Wunsch erfüllen zu lassen, so würde ich mir vielleicht einen kleinen Neffen wünschen. Er müsste ganz klein sein und mir bis zur Hüfte reichen, mit kurzen, braunen Haaren und einem Gesicht, das von den Beschwerlichkeiten des Lebens noch keinerlei Notiz genommen hat.
Man muss sich nur einmal vorstellen, was für einen Spaß man mit diesem kleinen, völlig unbeleckten Kerl haben könnte. Wenn er erst einmal Vertrauen gefasst hätte, könnte man ihm so unendlich viel beibringen und ihm die Welt so zeigen, wie man selbst sie sieht. Ihm das Verständnis erleichtern und sich gleichzeitig seiner kindlichen Befreitheit bedienen, endlich wieder einmal ein paar ausgefallene Dinge zu tun.
Es gäbe da Vieles. Und ich glaube, ich würde unter Anderem Folgendes mit ihm tun:
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Immer und immer wieder die Frage, was besser ist. Die Resignation vor dem Zeitverlauf, es ganz einfach hinzunehmen, Stück um Stück zu vergehen, so wie die brüchigen Lichttupfer im Morgengrauen, oder die Zeit ganz einfach zu vergessen, wie einen missgünstigen Freund?
Es ist nur immer wieder dasselbe Gefühl, beim Schimmer der aufgehenden Sonne am Kai zu warten und den Tag längst wieder enden zu sehen. Beim Rufen der Möwen, das so kläglich klingt als jener Schrei, der seit Jahrzehnten in der eigenen Brust rumort. Tag um Tag und immerdar. Und nur das Wasser trotzt alledem mit seiner Stetigkeit, ewig periodisch gegen die Steinmauern zu klatschen, sich selbst Beifall zu spenden. In einem traurigen Theater.
Was man allen Menschen mit auf den Weg geben müsste: Niemals im Geiste müde zu werden. Um nicht mit 30 zu sterben und erst mit 70 beerdigt zu werden.
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Zwanzig, vielleicht dreißig Grad sind das.
Man kann sich schräg gegen die Windrichtung lehnen.
Und jemand zerrt unheimlich schnell den Himmel am Betrachter vorbei.
Schon mittags Licht in den Wohnzimmern. Das Klatschen und Fauchen der Bäume.
Wenn man gefragt wird, wie das Wetter ist, sagt man, dass es ein bisschen windig ist.
Durch das Küchenfenster pfeift es, die Kähne schaukeln heute eher bedrohlich aus beschaulich
auf dem Fluss. Tu etwas. Geh raus. Flieg weg. Hüpf ein bisschen. Wie ein schwarzer Vogel.Hauptsache das Auto bleibt bis zum Feierabend von wild gewordenen ästen verschohnt.
Wie feiertags. Man sieht gelangweilt aus dem Fenster, droht sich ein Kissen zu holen.
Als würde man noch einmal die Wohnung putzen, ehe das Haus abgerissen wird.
Es muss auch mal ein bisschen gefegt und beiseite geschafft werden.
Fühl dich ruhig todtraurig und verlassen.
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Entgegen der nicht zu verachtenden Zahl derer, die das Christentum, oder den Glauben an sich dieser Tage neu entdecken, nährt sich eine genau dem entgegen gesetze Haltung immer mehr. Eine alte Frau erklärte mir unlängst rührselig, dass sie zu leben einfach müde geworden sei. Mittlerweile wünsche Sie sich nichts sehnlicher, als nach einem letzten guten Tag nicht mehr erwachen zu müssen. Sie habe ein schweres, aber letztendlich gutes Leben gehabt, sagte sie.
Wenn man in einem christlich geprägten Land aufgewachsen ist, kommt man nicht umhin, der eigenen Meinung zum Trotze sich automatisch ob einer solchen Aussage schockiert zu fühlen. Obgleich die Gesundheit und der Respekt der Frau vor dem Leben bewundernswert für mich waren. Ich drückte ihr mehrmals die Hände, als ich ging und wünschte ihr nur das Beste.
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Weisse Wände im Hintergrund. Ein weisshäutiger und ausgemergelter Mann in einem weissen Hemdchen betritt die Bühne, auf der nichts steht. Er starrt unversehends ins Publikum, atmet schwer, hustet, und beginnt. Er spricht so schnell, dass man es kaum versteht, wird aber mit jedem Satz langsamer, bis die letzten Worte in sekündlichem Abstand gesprochen werden.











