The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • Bodenlose Enttäuschung ob der Gier vieler Menschen nach Attraktion. Eine gute Story, verpackt in feinste Verletzungen, wirkt anscheinend noch immer besser als die allzu oft wenig reißerische Wahrheit.

  • Sarkasmus, Ironie – die eisernen Vorhänge des Schwachen zum Schutze vor der hoch lodernden, faktischen Härte der Wahrheit.

  • Der jeweils einunddreißigste Tag eines Monats, wenn vorhanden, existiert nicht länger!

    Zur Förderung der Gleichberechtigung aller Monate bestätigt eine signifikante Mehrheit der Bevölkerung auf Basis der Habermasschen Konsenstheorie der Wahrheit die Forderung, den, wenn vorhanden, einunddreißigsten Tag eines Monats abzuschaffen und diesen, zwecks Schaffung einer monatlichen Gleichberechtigung, an andere, benachteiligte Monate zu spenden.

    Meteorologen verwirrt. Philosophen verzweifelt. Politiker stolz. Volk extatisch. Partitipationsrecht endlich voll durchgesetzt.

    Yeay!

  • Rollkofferinferno rollt dahin,
    ein Traumland zu zerlegen.
    Davon und hinweg.

    Er flieht,
    wie ich floh,
    nichts wird ein gutes Ende nehmen,
    wenn es ausgeht,
    wie es ausging.

    Wundbrand und
    Starrkrampf -
    Rasierklingenpisse,
    Kopfkrebs,
    Blutersäcke,
    Eiteräpfel.

    Schreibst du einen Text,
    der dich selbst verletzt,
    so stirbt mit jedem Wort,
    einer seiner Leser.

  • Sollte ich mir Sorgen machen? Dass es ein Leben lang immerzu heute ist, kann durchaus frustrierend wirken, wenn man versucht, sich Zeitformen in den Kopf zu hämmern. Dass vor jedem heute ein gestern liegt, nur nicht vor dem ersten und hinter jedem ein morgen, außer hinter dem letzten. Nein, um mit Zeitformen zu spielen, lohnt es nicht, die Gefangenschaft in der Gegenwart gedanklich zu umkreisen.

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WILLKOMMEN!

Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling und Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute: Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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