The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Heute habe ich im Spiegel gesehen, dass sich mein Backenzahn langsam aber sicher dunkel verfärbt. Ich habe beim Zahnarzt angerufen, aber die Sprechstundenhilfe versicherte mir, dass sie keine Vollnarkosen anbieten. Um also nicht zum Arzt zu müssen, habe ich „dunkler Zahn“ gegooglet und mich daraufhin gleich wieder ins Bett gelegt. Laut Internet bin ich jetzt sowieso krankgeschrieben.
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John hat einen lustigen Namen.
Globalisierungstechnisch ganz weit vorn. Er könnte ihn englisch aussprechen, Dschonn, oder amerikanisch, Dschaaahn, aber er besteht darauf, dass man ihn deutsch ausspricht.
“Klingt mir zu italienisch!”, meint er und grinst, “Molto bene!”Manchmal sitzt er, an einer Bratwurst knabbernd, vorm Supermarkt und feuert reihenweise Weisheiten in die Welt hinaus:
“Ist doch alles Scheiße mit der SDP, mit der SCU, mit der ganzen scheiß SPDCU!”“Hält doch kein Schwein auf Dauer aus, was die Anzugaffen da ausklamüsern!”
“Dass die auch überhaupt keinen Durchblick haben, die Affen!”
Seine abgewetzten Nikes pellen sich wie seine braungelbe Haut in breiten Fetzen. DieTrainingshose steckt in dicken Wollsocken, sein Gesicht ist verlebt und vom dichten Bart fast völlig verhüllt. Neben sich hat er zwei, drei Flaschen abgefülltes Glück stehen.
Er versteht sich gut mit dem Wurstverkäufer.
“Na, John, schon wieder im Kleister?”
“Alles im Kleister, Meister!”Ich bringe ihm gern ein Bier mit, wenn er danach fragt.
“Feine Geste, feine Geste!”
Wir kennen uns und lernen uns jedes Mal neu kennen.
Weshalb wir uns nie verabschieden.
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Last night I woke
Lost, scared and soaked.
In sweat
I lay in my bed
Still falling from a rooftopAnd I’m still trying to get
Closer to who I am,
who I am.Saybia - Still Falling
Wenn es etwas Essentielles gibt, dann: Nicht die solideste Planung kann nackte Erfahrung ersetzen. Kein noch so steil gerichteter Lebenslauf kann das Auf und Ab in Frage stellen, ja jemals etwas von Intensität äußern. Keinerlei Gleichmütigkeit kann sich jemals Emotion nennen. Es, alles, ist zu kurz, um nicht das zu tun, was man zu tun gewillt ist.
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Seit meinem siebzehnten Lebensjahr bin ich von einem heimlichen, unerklärlichen Leiden befallen, das meine Gedanken und meine Illusionen begraben hat. Tag und Nacht ein Kribbeln in den Nerven, das mir abgesehen von ein paar Stunden Schlaf keinen Augenblick des Vergessens gegönnt hat. Gefühl, eine immerwährende Behandlung oder eine nie aufhörende Tortur zu erleiden.
Es graut mir davor, Jugendfreunde zu sehen, ebenso alle anderen, die zu gewissen Zeite eine Rolle in meinem Leben gespielt haben. Durch sie ermesse ich meinen eigenen Verfall oder den ihrigen oder meistens beides zugleich.
Lavastine wird fast wahnsinnig vor Wut, kein Buch schreiben zu können. Wenn er keines schreibt, können wir - mit Recht - weiterhin behaupten, daß er ein außergewöhnlicher Mensch ist. Wenn es ihm aber wie allen anderen gelingt, eines fertigzuschreiben, können wir besagtes Urteil nicht aufrechterhalten.
Emile M. Cioran
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On September 9, 2006, 112 of the world’s most compelling thinkers, artists, writers, scientists, social entrepreneurs, philosophers and humanitarians from around the world will come together in Berlin, Germany, as guests of dropping knowledge.
Seated around the worlds largest table in historic Bebelplatz square, these inspiring individuals, renowned for their lasting creative or social contribution, will engage with 100 questions out of the thousands donated to dropping knowledge by the international public.
Using dropping knowledge’s question-rating system, the public identified 500 questions as those most likely to initate open dialog on a social topic of most relevance to them. This group of questions will yield the final 100 Questions �?? representing a truly global sampling of cultures, themes and ideas �?? to be asked at the Table of Free Voices and beyond.
Quelle: dropping knowledge











