The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Die Postbank macht 449 Millionen Euro Verlust. Die japanische Börse ist auf historischem Tiefstand. Wahrscheinlich sollte mich das weitaus mehr stören, als es das in Wirklichkeit tut. Ich habe keine Aktien, auch keine abgefahrenen Fonds irgendwelcher total tollen Banken, die ganz ganz weit weg mal ganz ganz viel Profit erwirtschaften sollten, das aber irgendwie nicht geschafft haben, deshalb jetzt pleite sind und da das Bankensystem ein ineinander verhaktes Geben und Nehmen ist, haben jetzt auch die anderen Banken Angst vorm großen Fausthieb, wie ihn die Postbank nun abbekommen hat.
Die meisten Probleme haben solche Ausmaße oder sind so weit weg, dass sie mich direkt überhaupt nicht mehr betreffen und deshalb auch anders interessieren. Das ist schlimm, kann man meinen, aber auch ehrlich. Zwar kaufe ich Biomilch und Fair-Trade-Kaffee, aber ob es dort nun um mehr als die Befriedigung meiner Weltverbesserungsfantasien geht, wer weiß.
Sachen die mich angehen:
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Françios Duc de La Rochefoucauld hat einmal gesagt: “Wer sich viel mit dem Kleinen abgibt, wird unfähig für Großes.”
Ich glaube das.
Nicht kleckern, sondern klotzen muss man. Den meisten Leuten ist es extravagant genug, sich lustige Buttons ans Revert zu stecken und ein Erasmus-Jahr lang zwischen den Beinen möglichst vieler Frauen mit möglichst abgefahrenen Intimfrisuren zu verbringen.
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[sich in etwas verrennen]: (frei transferierbar), nie zufrieden zu sein, immer mehr zu wollen, nie zu wissen, wann man einfach nicht mehr nötig hat, schlimmer noch, wann man längst nicht mehr in der Lage ist, zu erreichen, was man ursprünglich erreichen wollte
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«Ist klar, alle Kultur ändert sich. Aber immer sind da erst die Leute, die in der Garage werkeln und die Ideen haben. Und dann kommen die anderen und wollen partizipieren, und die Garagenbastler fangen an, ihre Ideen zu verteidigen. Zu Recht oder zu Unrecht, das ist vermutlich mehr Stilfrage als sonstwas und hängt vom Einzelfall ab. Aber am Anfang, bevor etwas Verdienstmöglichkeit wird, ist der Idealist. Immer.»
Ein schöner Text, den ich, selbst als Nicht-Veteran, unterschreiben würde. Danke dafür.
via bov
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Competition brings out the best in products, and the worst in people.
David Sarnoff
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Auf einer Gesellschaft in Chicago, an der auch Mark Twain teilnahm, prahlte ein durch gewissenlose Spekulationen und Ausnutzung der geschäftlichen Unkenntnis der Indianer reich gewordener Grundstücksmakler damit, dass er sich in Bezug auf Kleidung nur das Allerteuerste leistete; er zeigte auf seine Krawatte: «Hier, diese Krawatte kostet 25 Dollar!»
Mark Twain musterte kritisch den Prahler und meinte zu seinem Nachbarn: «Hm, das ist heutzutage in den Staaten nun einmal die verkehrte Welt. Die teuersten Krawatten tragen hier Leute, für die ein gewöhnlicher Strick vollauf genügen würde.»
aus Carl Mechners Von alten Zeiten und großen Leuten











