The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • Françios Duc de La Rochefoucauld hat einmal gesagt: “Wer sich viel mit dem Kleinen abgibt, wird unfähig für Großes.”

    Ich glaube das.

    Nicht kleckern, sondern klotzen muss man. Den meisten Leuten ist es extravagant genug, sich lustige Buttons ans Revert zu stecken und ein Erasmus-Jahr lang zwischen den Beinen möglichst vieler Frauen mit möglichst abgefahrenen Intimfrisuren zu verbringen.

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

  • In eine andere Stadt zu ziehen, heißt einmal mehr die große Option zugesprochen zu bekommen, sein ganzes gesellschaftliches Leben von Grund auf neu zu gestalten. Plötzlich hat man die Chance, endlich so zu werden, wie man es immer sein wollte, endlich als das wahrgenommen zu werden, was man wirklich zu sein glaubt. Man ist ein unbeschriebenes Blatt und gleichzeitig derjenige, der es beschreiben darf. Es ist, als würde sich die soziale Weste während des Umzugs auf wundersame Weise selbst weißen. Nun liegt sie vor einem. Was man tun muss ist nichts Anderes zu tun als sie anzuziehen und vor die Tür zu gehen. Alles fällt von einem ab und schafft dabei kleine Anlegeplätze für längst verloren geglaubte Zustände wie Abenteuer oder Aufregung. Die aufkeimende Chance, sich in einem der Freundschaftsbiotope inmitten des dynamischen Kessels der anonymen Großstadt einzunisten, schmeckt süß und macht ein wenig high.

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

  • Nachdem Pluto ja aus der Reihe der Planeten gerissen worden ist, geht es ja ziemlich rund bei den Leuten, die meinen, über das Universum zu herrschen.

    Dabei fing alles ganz harmlos damit an, dass man sich eine neue Definition für Planeten ausdachte. Spiegel Online schrieb damals:

    Eine exakte Definition des Begriffs Planet war notwendig geworden, weil durch die immer bessere Beobachtungstechnik die Zahl von Entdeckungen in den Außenbezirken des Sonnensystems beständig steigt. In der jüngeren Vergangenheit hatten bereits mehrere Forschergruppen die Entdeckung eines zehnten Planeten für sich reklamiert.

    Es hiess von nun an umissverständlich:

    Als Planeten gelten künftig alle Himmelskörper, die auf einer kreisnahen Bahn die Sonne umlaufen und ausreichend Masse haben, damit die eigene Schwerkraft sie zu annähernd kugelförmiger Gestalt (hydrostatisches Gleichgewicht) zusammenzieht. Außerdem müssen sie ihre Nachbarschaft von anderem kosmischen Material freigeräumt haben.

    Laut dieser Defition aber fiel genau Pluto aus der Reihe. Er war buchstäblich raus aus der lockeren Runde. Man könnte auch sagen, dass er aus der Gruppe der Planeten herausgeekelt worden ist. Genau wie der 2003 entdeckte Himmelskörper (Prot aus K-Pax wusste es schon immer, dass es eigentlich 10 Planeten sind) 2003 UB313 und der Asteroid Ceres, gehört Pluto nun in die Kategorie der Zwergplaneten. Zwergplaneten, dass sollen einmal Objekte jenseits des Neptun sein. Kurz: Astronomisch Ausgestoßene. Sehr schnell erkannte man ihm den Ehrentitel Pluto ab und degradierte ihn zum Ding 134340. Und trotzdem nimmt er eine Sonderstellung ein. 134340 Pluto soll in der Liste der Himmelskörper stehen, die die International Astronomical Union führt.

    Aber hier fängt der Spass erst an. Eben dieses Objekt 2003 UB313, in der IAU-Liste als 136199 geführt und von seinem Entdecker Michael Brown vom California Institute of Technology mal eben Xena getauft, bekommt, da es größer ist als Pluto, auch einen offiziellen Namen, den Menschen auch in einem Atemzug aussprechen können. Welcher Name könnte nach so einer Geschichte voll von hin und her, hott und hüh, denn besser passen, als Eris? Keiner, korrekt. Man hat ihm den besten Namen überhaupt gegeben, der keine Zweifel daran lässt, wer dort oben, sowie unter den Astrononem, eigentlich die Hosen anhat: das Chaos.

    Eris mit eigenem Wikipediaauftritt

  • On September 9, 2006, 112 of the world’s most compelling thinkers, artists, writers, scientists, social entrepreneurs, philosophers and humanitarians from around the world will come together in Berlin, Germany, as guests of dropping knowledge.

    Seated around the worlds largest table in historic Bebelplatz square, these inspiring individuals, renowned for their lasting creative or social contribution, will engage with 100 questions out of the thousands donated to dropping knowledge by the international public.

    Using dropping knowledge’s question-rating system, the public identified 500 questions as those most likely to initate open dialog on a social topic of most relevance to them. This group of questions will yield the final 100 Questions �?? representing a truly global sampling of cultures, themes and ideas �?? to be asked at the Table of Free Voices and beyond.

    Quelle: dropping knowledge

  • Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel.

    via mortek

WILLKOMMEN!

Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling, Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz und Teil des Team Totale Zerstörung, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute:
Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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