The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • Nach langer Zeit soll auch die geliebte Plugin/Modul-Liste eine Aktualisierung verdient haben. Seit es mit Wordpress 2.1. stetig aufwärts und auf die Version 2.2. zugeht, ist nicht mehr allzu viel in puncto Plugins/Module passiert. Nichtsdestotrotz gibt es paar Änderungen, die den Ein oder Anderen interessieren könnten.

    I can’t go on. I’ll go on. [weiterlesen ...]

  • Flickr: john curley: Sand Dancer
    Foto von john curley

    Das war es also, ganz einfach und schnell und überhaupt. Mal eben vorbeigezogen, kurz gewunken, als es auf Augenhöhe war, und dann weiter. Ein Jahr, auf das ich gern von vornherein verzichtet hätte, aber unter diesen Umständen nicht mehr missen möchte.

    Ich weiß nicht, ob ich mir selbst gratulieren soll. Ich weiß nicht wozu.

    Diese Seite gibt es jetzt mittlerweile seit einem Jahr. Damit hat sie, um es vorsichtig zu sagen, die Halbwertszeit dieser Medienform bei Weitem überschritten und darf sich jetzt mit dem visuellen Grenzwall, dem “Heute vor einem Jahr”-Modul gegenüber allen Neulingen abschotten.

    Und dennoch ist nichts dabei.

    Noch immer ist diese Seite zu langsam für all die Gerüchte und Querelen der so genannten “Blogosphäre”, zu denen sie mit wenigen anderen wahrscheinlich schon fast gar nicht mehr so recht gehören mag.

    Doch das stört nicht weiter, denn an ihrem Anspruch hat sich wenig geändert und wird sich weiterhin wenig ändern.

    Eines vielleicht noch: Hallo, Leser/in.

  • Flickr: akuhlmann74: Sommerregen
    Foto von akuhlmann74

    Wie versprochen habe ich jetzt auch endlich eine kleine Auswertung zur immer noch und wohl ewig laufenden, kleinen Umfrage gebastelt.

    Alles Weitere ist hier nachzulesen.


  • Foto von extranoise

    Es hat sich wieder einmal etwas getan und es ist ebenso beachtlich, wie viele Besucher diese Seite trotz seines Status der (temporären?) Inaktivität noch immer hat. Dafür und auch für die schönen Gedanken, die in Abständen immer noch eingingen, bedanke ich mich aufrichtigst. Eben darum habe ich beschlossen, die Datenbank wieder an das HTML zu klemmen und all das mit der aktuellen Wordpressversion zu garnieren, sodass jeder, der sich noch hierher verirrt, durch die leeren Hallen schlendern kann, ohne dass ihm jedwede Datenbankfehler auf den Kopf fallen.

    Wie man im Titel dieses Eintrags sieht, ist er noch mit einem Fragezeichen versehen. Wie schon gesagt, hat der gute St. Burnster nicht Unrecht mit seiner Aussage, dass man nicht gänzlich ohne das auskommt, woran man sich gewöhnt. Und man beginnt zu zweifeln, ob der komplette Bruch nicht übereilt gewesen ist. Ich will nicht ausschließen, dass vielleicht einmal etwas raus muss, aber darauf empfehle ich nicht zu bauen.

    Noch ist es nicht so weit. Aber nur die Leinen müssen gelöst und die Segel gehisst werden.

  • Lieber Passagier,

    Sie befinden sich gerade auf einem sinkenden Schiff. Bitte fangen Sie hysterisch an zu kreischen, rudern Sie wild mit den Armen und schlagen Sie andere Passagiere bewusstlos, wenn diese Ihnen die letzte Rettungsweste vor der Nase wegschnappen wollen. Beschuldigen Sie den Kapitän und beweinen Sie Ihre Angehörigen, während Sie durch die Gänge eilen, um schnell noch so viel Hab und Gut als möglich an sich zu binden und voll beladen wieder an Deck zu hetzen. Rufen Sie Ihre Kinder zu sich. Hoffen Sie auf einen Platz in einem der Boote.

    Aber unter uns: Das Wasser ist so verdammt kalt, dass sie schon das heilige Kind persönlich sein müssten, um auch nur ein paar Stunden dort draußen zu überleben. Rettungsboote haben wir selbstredend viel zu wenige. Darum ziehen auch in Erwägung, hier nach unten in den großen Saal zu kommen. Ich habe gehört, dass die Schissband spielen wird, bis das Wasser die Resonanzkörper vollends ausfüllt. Der Scotch ist ausnahmsweise auch umsonst.

    Bitte entscheiden Sie sich jetzt.

    Ich werde diese Seite zum Ende der Woche hin vom Netz nehmen. Der Aufwand, sie zu betreiben, stieg mit der Zeit immer mehr, bis zu einem Punkt, an dem ich oft fast nur noch für die Seite schrieb und andere Projekte vernachlässigte. Das jedoch war von Anfang an nicht meine Absicht. Alles, was ich wollte, war eine Plattform, auf der ich all das veröffentlichen könnte, was zu schade dazu gewesen wäre, um es einstauben zu lassen. Aber die Texte wurden größer, länger und ich arbeitete noch viel nach, sodass ich irgendwann nur noch mit kleinen Fetzen größere Texte schrieb und es nicht in genau umgekehrter Folge tat, wie es hätte sein sollen.

    Dies ist quasi eine Notbremse, um mich nicht an diese Seite zu ketten. Denn ich fände es nicht richtig, hier alles bestehen und nur Anzahl und Qualität der Beiträge sinken zu lassen. Und es ist gar nicht so leicht, sich immer wieder daran zu erinnern, dass Leser zwar willkommen, aber nicht ausschlaggebend sein sollten.

    Innerhalb von 10 Monaten sind rund 41000 Hits, 150000 Impressions und 4000 Google-Anfragen auf dieser Seite zusammengekommen. Schätzungsweise etwas weniger als die Hälfte der Hits waren dann auch mal keine Bots, schätzungsweise etwa zwei Drittel davon kamen über die RSS- und ATOM-Feeds. And den besten Tagen gab es dann auch schon gut gern mal 500 Hits und mehr, wobei es sich letzthin zwischen 350 und 400 Hits am Tag eingependelt hatte.

    Ich habe ein paar schöne Einblicke in die Welt der Blogs gewonnen, aber auch die Einsicht, dass es mit dem Schreiben an sich in dieser kleinen Internetwelt nicht getan ist. Ich wünsche allen Lesern eine gute Zeit und möchte noch ein paar Leseempfehlungen meinerseits mit auf den Weg geben:

    http://www.myblog.de/500beine

    http://mevme.com/lizblog/

    http://burnster.de/

    http://neue-bodenstaendigkeit.de/

    Die kleine Umfrage bezüglich der Gedanken brachte wenig Erfolg, wenn das auch wie weniger große Rolle spielt. Zum Schluss noch die dazugehörige Auflistung (Sinnloses habe ich einmal außen vor gelassen):

    (m) Angebot schreiben

    (w) warum bleibt man einmam, wenn so viele die Einsamkeit verfluchen, keiner macht den ersten Schritt..

    (m) Dass ich lernen sollte. Aber entsetzlich liebe. Und deshalb versuche, mich krampfhaft abzulenken.

    (w) hab noch so viel arbeit vor mir…

    (w) Mit Schale, Haut und Augen.

    (m) Liebes Weltall…

    (m) Partnerin

    (m) An das Mittagessen.

    (w) Baudelaire

    (w) das ich anst habe das mein freund mit seiner ex wieder zusammen kommt

    (m) tolle worte

    Auf Wiedersehen! Es hat Spaß gemacht.

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Neunzehnhundert, hier schreibt André Herrmann, Student, Schreiberling, Mitglied der Leipziger Lesebühne Schkeuditzer Kreuz und Teil des Team Totale Zerstörung, aufgrund manischer Veranlagung die meiste Zeit unaufhörlich Geschichten aus seinem noch jungen, aber bereits recht erfolgreich absurden Leben. Tagesmotto für heute:
Aufstehen, losgehen, was machen!

Geschichten, Philosophisches, Politisches und Absurdes.

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