The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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“Die Geranien blühen wieder.” “Die deutsche Elf hoffentlich auch.”
Wie ein heliumgefüllter, roter Luftballon steigst du in den Himmel hoch, weichst stillschweigend ein paar Wolken, vollgestopft mit Hagelkörnern, aus und trägst ein Kärtchen an den Füßen, das den Leuten, die dich auflesen, sagen soll, woher du kommst.
“Schrippe oda Stulle?” “Brötchen.” “Schrippe?” “Brötchen.” “Stulle?” “Schrippe.” “Jut.”
Der junge Mann, den Bart zu spitzen Enden aufgerollt, der die Figuren aus den Wolkenbergen knetet, hat schon Feierabend und betrinkt sich an der Theke nah am goldenen Tor, vor dem die Hausierer hocken und auf die Gnädigkeit der Christen pochen. Ein Stück weiter schneidet eine Gruppe von Diskordiern und großes Loch in den weissen Maschendraht und stellt ein Schild daneben auf - “Der Irrationalität letztes Schnippchen.” - ehe sie hinen spazieren.
“Wenn ick Boulette ruffschreibe, denn kommt balle eener an und fracht, ob ick och Frikadellen habe. Schreib ick Frikadelle ran, denn komm’n Sie und fraren, wat ick och Boulette zu sare.”
Die Außerirdischen sind Fussballweltmeister geworden. Es steht ja schon vorher fest, wer gewinnt, der ist Marsianer.
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Die grünen Gärten, voller Saft und den antiken Büsten, der bunte Himmel, den ein jeder so gestaltet, wie er mag, die Tiere, die verträumt im Schatten dort beim Rhododendron liegen —
All das bleibt kein Traum. Du bist verrückt. Wie ich. Und es ist schön.
Schliess’ die Augen, sag’ mir was du siehst…
Ich sehe nichts.
Wie kannst du nichts sehen und wissen, dass es ist?
Ich sehe nichts, so wie ich nichts nicht einmal beschreiben kann.
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Wenn man zu hohe Ansprüche an etwas stellt, dann ist die landläufige Folge wohl immer, dass man Türme genau an den falschen Stellen aufzieht, Ein winziges Fundament aus falschen Vorstellungen hält nichts als die Wahrheit, bis auf die der Bau dann auch in sich zusammen bricht. Man hätte es ja früher wissen können, aber es war viel schöner, sich Illusionen hinzugeben.
überall auf der Welt stehen solche Türme, wackelig und vor sich hinschwankend warten sie auf einen kleinen Stoss des Windes oder einer Gemütsregung, um krachend die Welt in Schutt und Asche zu legen. Ob es nun bei Fussballweltmeisterschaft, niemand lernt es. Allein dieses Auf und Ab verleiht der Tristesse ab und zu ein etwas lichtes äußeres.Nur was passiert, wenn irgendwann die ganze Welt wie von einem Blitz getroffen wird und plötzlich einsieht, dass das, was sie sehen, nicht da ist, sondern dass sie sich nur gewünscht hatten es sei da? Bisher sind nur es nur einzelne Trümmer, die nicht wieder aufgerichtet werden, die bleiben einfach liegen und säuern den Anblick der Umgebung rund um die Prachtbauten und Baustellen. Doch wohlmöglich werden es immer mehr, bis irgendwann nur noch Asche zu sehen bleibt. Wahrscheinlich hört dann trotzdem niemand auf zu bauen, oder Gedanken an große Werke zu verschwenden, sondern lässt sich einfach mehr Zeit und ruft all seine Nachbarn herbei, wenn die ersten Rissen durch die Mauern knacken.
Mit Optimismus ist dann nichts mehr zu erreichen. Genausowenig mit Zielstrebigkeit oder gar Stolz. Nur jene, denen alles egal sein kann, die nichts zu verlieren haben, wird man vielleicht fürchten, wenn sie auf den Schutthaufen thronen und jeden mit einem Lächeln belohnen, der an ihrer Hoheit vorbei geschlürft kommt.











