The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

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    Am Meer, am wüsten, nächtlichen Meer
    Steht ein Jüngling-Mann,
    Die Brust voll Wehmut, das Haupt voll Zweifel,
    Und mit düstern Lippen fragt er die Wogen:

    “O löst mir das Rätsel,
    Das qualvoll uralte Rätsel,
    Worüber schon manche Häupter gegrübelt,
    Häupter in Hieroglyphenmützen,
    Häupter in Turban und schwarzem Barett,
    Perückenhäupter und tausend andere
    Arme schwitzende Menschenhäupter -
    Sagt mir, was bedeutet der Mensch?
    Woher ist er gekommen? Wo geht er hin?
    Wer wohnt dort oben auf goldenen Sternen?”

    Es murmeln die Wogen ihr ewges Gemurmel,
    Es wehet der Wind, es fliehen die Wolken,
    Es blinken die Sterne, gleichgültig und kalt,
    Und ein Narr wartet auf Antwort.

    Heinrich Heine: Fragen

    «Man muss das alles ganz anders angehen. Visionen haben. Immer mehr, immer schneller.», redet er sich in Rage und zupft verzweifelt an der schwarzen Fliege, die ihm die Luftzufuhr abzuschneiden droht. «Ja, das Ziel ganz hoch, unerbittlich und pfeilgeradeaus!», er reißt eine Hand in die Höhe und deutet an die Decke

    «Daff ifft abba intereffant.», sage ich und schiebe dem großen Stück gebratener Ente noch zuviel Reis hinterher. Gut gegessen ist halb gewonnen, hallt es mir durch den Kopf, während ich zufrieden vor mich hinkaue und aus dem Fenster sehe. Ohne es zu merken bleibe ich eine Weile bei der Blumenverkäuferin von gegenüber hängen. Als sie es bemerkt und unsicher lächelt komme ich zurück. Achja.

    «Du hörst mir gar nicht zu, oder?», will er wissen und fummelt schon wieder aufgelöst an seiner Fliege herum. Die Augenringe verbirgt auch sein schöner Einreiher nicht.

    Ich muss mich irgendwie rechtfertigen. Muss einfach. «Doch, doch.», rhetorisches Bullseye.

    «Na dann? Ich höre?!», Zupfen.

    «Nunja.», seine Augen weiten sich, die Blumenverkäuferin kümmert sich längst schon wieder liebevoll um Blumen, deren Namen ich nicht einmal kenne, jemand bestellt die Nummer 23 und alle Wartenden schauen nacheinander auffällig neugierig auf die große Tafel nach dem Gericht. «Nunja …», es will nicht.

    «Nunja?», jetzt hat er die nette Verkäuferin auch bemerkt.

    «Nunja, aber warum?»

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