The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Wieder ein Film, der mir empfohlen wurde und der einen Platz in meinem Gedächtnis bekommen hat. Auch diesen Film habe ich von besagtem, sehr gutem Freund empfohlen bekommen, und die Empfehlung hat sich im Großen und Ganzen wieder einmal gelohnt.
Den Film durchzieht die Verwirrung, man muss immer erst genau hinschauen, ehe man vermuten und feststellen kann, was die filmische Realität und was Traum ist, denn von Beginn an springt die Handlung ständig, was durch die vielen Fetzen von Erinnerungen des Hauptdarstellers nicht unbedingt leichter wird, die durch die ganzen Film verstreut worden sind.
David Aames ist Sohn eines reichen Verleger, der aber schon längst verstorben ist. Hinterlassen hat er seinem Sohn 51% der Firma, seines einzigen Gutes. Die restlichen 49% sind auf sieben Aufsichtsratsmitglieder verteilt, die liebend gern selbst die Führung der Firma übernehmen würden und in David eher den kleinen Jungen und Dorn, als den neuen Firmenchef sehen. Diesem Urteil wird der Lebemann aber vollends gerecht, denn er verbringt seine Zeit mehr auf Parties und mit seiner Geliebten Julie Gianni. Doch auf seiner Geburtstagsfeier lernt David durch Zufall Sofia kennen, die sein bester Freund mitgebracht hat. Beide kommen ins Gespräch, als David vor Julie fliehen will, um ihrer nervenden Art zu entgehen. Die Geschichte des Abends entwickelt sich, und wie es der Zufall will, verlieben sich beide augescheinlich ineinander. Der Verzögerungsgenießer David verbringt die ganze Nacht redend mit Sofia in ihrer Wohnung, jedoch als er sie verlässt, um zur Arbeit zu fahren, überrascht ihn Julie. Sie nimmt ihn in ihrem Auto mit und konfrontiert den vollkommen perplexen David, der ihr Liebesbekenntnis überhaupt nicht ernst nimmt, mit ihrer Wut, indem sie ihr Auto von einer Brücke fahren lässt, woraufhin es gegen eine Mauer unterhalb dieser prallt. Davids Gesicht und sein linker Arm sind zerstört, er unterzieht sich jeder nur erdenklichen Operation durch die besten ärzte, damit er wieder unter die Augen Sofias treten kann. Eines Tages, obwohl immer noch entstellt, ergreift er die Chance beim Schopfe und besucht Sofia. Beide verabreden sich, doch die Verabredung endet in einer Katastrophe, als David mit einer Latexmaske auftaucht, die er von diesem Augenblick an in den Szenen seiner Entstellung nicht mehr ablegt. Nach dieser Nacht in einer Diskothek endet David auf der Straße vor Sofias Wohnung, betrunken, lädiert und nervlich am Boden.
Auf Basis dieser Ausgangslage verzerrt sich Handlung. Man durchläuft viele mögliche Erklärungen des weiteren Verlaufs der Geschichte. Einerseits ist David immer wieder des Mordes an Julie angeklagt, wobei er schwört, dass sie bei dem Unfall ums Leben gekommen ist. Andererseits ist Julie wahrhaftig tot und er lebt glücklich mit Sofia sein weiteres Leben. Verwirrend wirkt hier schon, dass sich beide Erklärungen verwinden, sodass sie sich später an einem Punkt überschneiden und so den angedeuteten, dritten Handlungsstrang bilden. Während sich David des Mordes angeklagt sieht, wechselt er immer zwischen seinem entstellten äußeren und der “unbehelligten” Liebe zu Sofia. Er erzählt von dieser Liebe als Traum. Irgendwann erringt dieser aber doch noch die Oberhand und man fragt sich, ob es nicht doch “nur” ein Traum gewesen sein sollte. David scheint plötzlich durch neue Heilungsmethoden zu genesen, wobei ihm die neu aufgekeimte Liebe von und zu Sofia natürlich sehr hilft. Bald schon sieht man, wie sein altes Gesicht vollkommen wieder hergestellt werden kann, doch überschattet dieses Glück schon das nächste Unglück - David droht den Verstand zu verlieren (dass dem nicht so ist erklärt das Ende). Die alte Gesichte, die prinzipiell nicht alt ist, da sie dennoch andauernd kurz aufflammt, drängt sich in die neue Idylle. Mordvorwürfe, David habe Julie und schließlich sogar Sofia ermodert, werden laut. Dennoch, im Endeffekt sind es ein paar kleine Hinweise, die Realität erster Ebene von Realität zweiter Ebene zu unterscheiden vermögen.
Und doch mutet das Ende des Filmes vergleichsweise lächerlich an, wenn man es dem vorherigen Geschehen und der allgemeinen Darstellung gegenüber stellt. Ich kann mir bis jetzt nicht erklären, wie sich die beinahe 45-minütige Darstellung von Wahn und Mord mit einem einzigen Satz innerhalb von 2 bis 3 Sekunden erklären lassen sollen. Wahrscheinlich sollte gerade das der eigentlich Höhepunkt sein, doch ist er in meinen Augen genau an seiner Punktualität gescheitert. Der dritte Handlungsstrang, der irreale, bleibt von jeder tiefsinnigen Erklärung verschont, er endet also in einer Plattitüde, die dann nur noch elendig in die Länge gezogen zu sein scheint. Man hätte in diesem Moment so viel machen können, zeitweilig war ich nur überwältigt von der Verflochtenheit der zwei großen Handlungsstränge (der dritte führt sich ja selbst ad absurdum) und dachte: “Das ist Einfallsreichtum!”, jedoch als die klamaukig anmutende, abschließende Erklärung nichts aufklärte, sondern bloß beiseite schob, konnte ich meine Enttäuschung nicht wegrationalisieren oder relativieren.
Dennoch, der Film ruft auch mit diesem Ende noch einige Fragen auf den Plan, die ich nur hier nicht stellen oder versuchen kann zu beantworten, denn dazu müsste ich ja das Ende offen legen, und das möchte ich nicht. Dadurch aber wird diese Rezension äußerst schwammig, denn man kann diesen Film nicht beschreiben, wenn man nichts vom Ende preisgeben will. Dennoch habe ich wohl mit meinem Erklärungsversuch in etwa die Verwirrung im Film darstellen können.












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