The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.
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Eines Abends besteigen wir ein Schiff. Ohne Fahrkarte laufen wir einem langen Steg entlang übers Wasser. Unter uns schimmert es brakig, mit ein paar zerfetzten, schwimmenden Milchtüten besetzt, schwappt es vor sich langhin. Und die Morgensonne wird daneben steh’n und lächeln, wenn sie uns die Hände auf die Schultern legt, uns innerlich erhellt und endlich glücklich macht. Fern ab von den Trivialitäten, die uns dunkle Striche ins Gesicht gemalt hat, gehen wir davon. Alles lassen wir liegen, es interessiert nicht mehr, vielmehr hat es nie interessiert, nur haben wir uns endgültig überwunden, dies auch anzuerkennen. Nur die Narben bleiben, und man wird uns daran erkennen. Wahrscheinlich treffen wir irgendwo auch andere Vernarbte.
Wer segelt mit uns durch die Wimpernschläge, an die Reling gelehnt und den Horizont in uns aufnehmend? Wir wollen es, frei nach Hermann Hesse tun und dahingehen wie das Abendrot. Wir wollen schluchzen, wenn wir die Nacht auf dem Boden verbringen und wir wollen weinen, wenn ein neuer Tag und wieder verlogen in die Augen schaut. In jeder Sekunde, eingehüllt von tausenden Gedanken, liegen wir wach und träumen uns in den Schlaf. So lang, bis einer seinen Dolch vom Bein abzieht und hinterrücks die Zeit ersticht. Dann, erst dann sind wir frei. Ein paar Fische werden weinen, doch der Großteil wird Gefallen daran finden. Was der Welt geschieht, so ohne Maß und Grund, das lässt uns kalt, denn als Träger der schwersten aller Kreuze, denken wir irgendwann auch mal an uns.












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