The tears stream down my cheeks from my unblinking eyes. What makes me weep so? From time to time. There is nothing saddening here. Perhaps it is liquefied brain.

  • Selbst mit den Industriegebieten meint es die Sonne im ankligenden Herbst jedes Jahr aufs Neue gut. Sie lässt viele kleine Photonen auf den fallenden Blättern reiten, die rot und violett leuchten, wenn sie sich schon früh am Tage auf den Weg nach der anderen Seite macht.

    Noch genießt man die morgendliche Kälte und den Raureif auf der Windschutzscheibe. Noch schaut den Atemwolken fasziniert hinterher. Man fühlt sich fast schon als Gast einer kleinen Theatergruppe, von deren Perfektion und Leidenschaft die große zerstörerische Welt nichts weiß. Ans Fenster gelehnt lässt man sich morgens bei der Toilette etwas mehr Zeit.

    Denn bald schon wird man es verfluchen, andauernd den Eiskratzer benutzen zu müssen und die Stimmung des Tages davon abhängig machen, ob man es ohne Krämpfe in den Fingern länger als fünf Minuten an der frischen Luft aushält.

    Trotzdem ist es jetzt egal. Es sieht so aus, als wäre der Loch Lomond direkt vor der eigenen Haustür. Und die eigene Haustür wäre fest im Arden House verankert. Doch in Wirklichkeit ist es nicht einmal Wasser, das dort spiegelt. Es ist auch kein Herrschaftshaus, aus dem man kommt, sondern die überteuerte Altbauwohnung in der Innenstadt. Eigentlich ist es schön, wieder den grau melierten Mantel tragen zu können, der in der orangenen Mittagssonne noch viel zu warm ist. So schwer wie er ist, wird er bald zur Last, sicherlich.

    Aber noch ist es ja egal. Noch ist es etwas Neues, das viel zu hübsch anmutet, als das man es verscheuchen möchte.

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