I get up, go out, and everything is changed. The blood drains from my head, the noise of things bursting, merging, avoiding one another, assails me on all sides, my eyes search in vain for two things alike, each pinpoint of skin screams a different message, I drown in the spray of phenomena.
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Dies ist der 800ste Eintrag auf dieser Seite. Juhu.
Obwohl’s zum Bachmannpreis wieder nicht gereicht hat, gibt’s den Text heute trotzdem auswärts, nämlich hier: Bruder Bono.
Wer’s ganz gut mit mir meint, der darf auch auf dortiger Seite einen wohlwollenden Kommentar mit möglichst guter Note hinterlassen.
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Notizbücher kaufen bei Mein creatives Hobby.#
Wenn man Cola aus großer Höhe in einen Becher gießt, der vorher mit Wasser gefüllt war, so entsteht viel Schaum. Wenn man dann versucht, diesen Schaum wegzuschlürfen und dabei das freiwerdene Gas einatmet, dann verschluckt man sich. Und gleichzeitig läuft einem Schaum aus der Nase. Tolles Bild.
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Nach einem Slam:
Zuschauer: “Ey, voll krasses Zeuch, das du heute so gedroppt hast! Hast voll den Flow, Alter (sprich: Eita).”
Andrelein: “Dankeschön.”
Zuschauer: “Ja man, solltest rappen!”
Andrelein: “Wollte ich vorhin schon…”
Zuschauer: “Ey ne, lieber nicht!”#
Ihr geht jetzt alle steil bergauf und ich habe die Lust daran verloren, euch nachzuschauen. Immerhin, einer muss ja die Stellung halten. Und selbst, wenn nicht. Das Schöne und gleichzeitig Zerreissende am Leben ist ja, dass es eigentlich egal ist.
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“In meiner Jugend war mir nichts so vergnüglich, wie mir Feinde zu schaffen. Schaffe ich mir jetzt einen, so ist mein erster Gedanke, mich mit ihm zu versöhnen, damit ich mich nicht mehr mit ihm beschäftigen muß. Feine haben ist eine große Verantwortung. Meine Bürde genügt mir, ich kann nicht auch noch die der anderen tragen.”
(Cioran, Émil Michel: Vom Nachteil, geboren zu sein. Suhrkamp 1979, S. 96.)#
Die Direktorin sagt, sie hätte die Schüler gehört, wie sie “Ja, das fanden wir cool.” sagen. Das mit der Poesie.
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Ich glaube kaum, dass wir irgendwann in die Volksmusiksucht abrutschen werden, dafür gibt es mittlerweile einfach viel zu viele verschiedene Musikrichtungen. Aber wenn ich heute schon anfange, mir bei YouTube mehr als 12 Jahre alte Lieder von Basis und Spektacoolär anzuhören, “Yeah, Digger!” denke, lache und sie trotzdem zu Ende höre, wie viel schlimmer kann es dann noch werden?
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Are you irrelevant?
You fall in to pieces.
How do you?
How do you do?
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http://www.youtube.com/watch?v=rmHYORX372Y
In der Bahnhofshalle sitzt ein Schwarzer / sein Kopf ist hinten aufgeplatzt.
Wahrscheinlich war es kein Unfall / ein bleicher Junkie fragt mich nach Geld.Im Zug sitzt ein altes Ehepaar / haben sich für die Fahrt schick gemacht.
Ein besoffner Student kotzt auf den Bahnsteig / der Ansagenmann sagt seine Sätze.Am Bein habe ich eine Zecke / ich muss sie lassen, bis ich beim Arzt bin.
Doch erstmal noch neun Stunden Zugfahrt / am Ende ist sie sicher ganz knackig, rot und prall.Am Bahnsteig sind die Trainspotter / sie filmen und kopieren dann die Bahntechnologie.
Doch dann kommen die orangenen Arbeiter / und schlagen mit 60er Schlüsseln zu.Die Haut hebt 4 Zentimeter weit ab / ein paar Stunden lang kann man nicht laufen.
Jeder reibt sich den Bauch nach Pralinen / die sie zur Beruhigung an alle verteilen.Und die vielen Depeche-Mode-Fans / sehen genau wie die bei AC/DC aus.
Subkultur als Familienausflug / Poppiges am Alexanderplatz.
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Fackte X, das Team-Totale-Zerstörungs-Magazin deckt auf! In einem fesselnden Beitrag berichtet unsere Redaktion über drei deutsche Bettentester.
Get the Flash Player to see this player.
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Im Park spielen die Kinderkrippenkinder auf dem Gras. Nicht weit davon drückt sich ein dürrer Mann mit schmunzelndem Gesicht.
Gestern. Man soll eine Petition unterschreiben, für einen besseren Übergang über die Straße, damit den Kindern nicht die Köpfe abgefahren werden.
Jetzt. Die Kindern spielen an der Straße und vielleicht ist der schmunzelnde Mann da, damit ihnen nicht die Kinderköpfe abgefahren werden.
Von den Bäumen läuft Teer. Aus den Nasen Blut. Niemand lacht über pinke Hosen. Probleme werden herkömmlich mit Fäusten gelöst.Heute gibt es kein … in den Gedichten. Das ist der Hype. Der nächste nach dem Abhacken, das immer und immerwährende Fehlen des …
Auf der Tastatur ist es ALT und dann 0, 1, 3, 3. So wird man es nennen womöglich. Gib allem einen freundlicheren Namen und befreie dich selbst.
Reiss’ die Balkontür auf und setz dich zu dem roten Schirmchen, das da so verloren steht. Warum nur ein Stuhl, du erklärst es nicht.
Und dann an ihn denken. Vorübergelehnt an ihn denken mit dem Blick geheftet auf die weiche Stadt da ganz weit unten stockwerktiefer.Sie sagen nichts mehr. Bald schon sagt niemand mehr etwas. Sie machen nur noch, machen, fahren los, lassen dich stehen, sind weg.
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Vielleicht erinnert sich der ein oder andere an dieses schreckliche Machwerk niederer Kultur: Halle, eine Stadt zum Hassen.
Nun war es nicht meine Idee, diesen Text der Oberbürgermeisterin der Stadt Halle zukommen zu lassen, sondern ironischerweise die des Moderators des Hallenser Poetry Slams, aber schlecht fand ich sie nicht. Die Oberbürgermeisterin anscheinend schon.
Der/die Verfasser/in, die jedenfalls nicht die Megabürgermeisterin war, muss beim Schreiben ganz schön in die Tischplatte gebissen haben, um nicht in das gekonnte Setzen von Böswilligkeiten zu verfallen. Dass das oberflächlich auch gelungen ist, erkennt man gut.
Ich weiß nicht, ob ich jetzt noch eine Antwort schreiben sollte. Wahrscheinlich schon. Aber dafür müssen die Worte wohl erwogen werden, wie ich gelernt habe. Bis dahin gibt es hier den Antwortbrief der Stadt Halle (die Seite funktioniert immer noch nicht richtig…):
P.S.: Es steckt System dahinter, dass dieser Eintrag in der Kategorie “Literatur” gespeichert wurde. Lest mehr Stadtschreibergeschichten!
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In einer Welt, in der der alles mit allem verbunden und Entfernungen praktisch kaum eine Rolle mehr spielen, ist sich wirklich – abzüglich Reisedauer – jeder selbst der Nächste.
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Mit gutem Recht kann ich von mir behaupten, nicht vollständig im Zeitalter des Personal-Computers aufgwachsen zu sein. Natürlich gab es jene, die von Anfang an einen Computer hatten und jeder hatte mindestens einen solcher Verrückten in der Klasse, die schon vom Bildschirm gebleicht ihre Schultüte in Empfang nahmen, weil ihr Vater nach der Wende bei IBM angefangen hatte und deshalb auch zu Hause ständig kryptische Computerbeschwörungsbefehle in die Tastatur zu hacken hatte. Für das Gros der Leute jedoch waren Computer noch nichts von essentieller Bedeutung. Erstens, weil sie sich niemand leisten konnte, der nicht bei irgendeiner Computerfirma arbeitete und zweitens, weil sie sowieso schwer zu bekommen waren, Überhaupt war alles technische Gerät in den ersten Jahren nach der Wende noch schwer zugänglich. Ich persönlich durfte ja nicht einmal nach Schulschluss an den guten alten RFT-Fernseher, bzw. musste das Gerät immer rechtzeitig abschalten, damit sich die Röhre noch genügend abkühlen konnte, bevor meine Mutter von der neokapitalistischen Arbeit nach Hause kam und sogleich prüfend ihre Handfläche auf das Hinterteil des Fernsehers zu legen pflegte.
Man muss sich das einmal vorstellen, was es heißt, keinen Computer zu haben. Ich ging noch raus um Spielen. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie Kindern von meterhohen Kletterburgen fielen und sich dabei die Zähne ausschlugen. Wir haben uns noch im Innenhof der Neubaublocks gegenseitig die verbliebenen Milchzähne gezogen. Wir schossen unsere Fussbälle so hoch es ging an den Blöcken hinauf. Nie kam jemand bis aufs Dach, nur einmal schoss der komische Ralf einer armen alten Frau, die den ganzen Tag aus dem Fenster guckte, mitten ins Gesicht, sodass ich eine Woche lang Angst hatte, die Polizei würde mich finden und der MIttäterschaft anklagen. Hachja…
Aber irgendwann ging es dann ja los. Mit Ende der Grundschule kamen die ersten Heim-PCs, die auch der letzte Depp zu bedienen in der Lage war, da sie vermittels Windows95 das nötige Rüstzeug an Bord hatten, das unverständliche Innere dieses Kastens in eine Klickbunti-Welt nach außen hin zu wandeln. Als ich aufs Gymnasium gehen sollte, hatte die Schule schon vorsorglich die Anschaffung eines Computers empfohlen, aber wahrscheinlich niemand außer den leichenhaften Computerhackern wusste, was sie damit anstellen sollten. Nur ein schönes Gefühl der Erhabenheit löste es aus, wenn man diesen Kasten dann nach Hause geschleppt (in meinem Fall schwarz und unglaublich schwer, aber immerhin mit einer Umschalttaste, die ihn bei Bedarf in einen Fernseher verwandelte, yeah!), bestmöglich angeschlossen und in Betrieb genommen und nun gespannt davor saß und darauf wartete, dass er einem endlich das Leben erleichtere.
Und selbst mit Computer waren Bilder von leicht bekleideten im wahrsten Sinne des Wortes heiße Ware. Jeder kaufte einen Computer. Jeder. Und fortan verglich man in den Pausen Megahertz-Angaben gleichwertig mit dem Grad der Bahaarung des eigenen Unterleibs. All das noch ganz ohne Internet. Heutzutage weiß man ohne Internet schon nicht einmal mehr, wozu ein Computer überhaupt gut ist. Wir haben uns damals aus Langeweile sogar noch freiwillig mit den Funktionsweisen von Programmen wie Microsoft Money auseinander gesetzt. Und bis ich irgendwann Ende der 90er ein Modem bekam, dachte ich, der Internet Explorer sei dazu da, die vielen hocherotischen JPG-Bilder, die man in der Schule auf dicken Stapeln von Disketten gespeichert herum reichte, anzeigen zu können.
Irgendwann um diese Zeit kamen dann auch die ersten Kinder, wenn sie krank waren, auf die Idee, die Mitschriften einfach zu kopieren, weil ihre Mutter das Privileg genoss, in einem Büro mit Kopierer zu arbeiten und nicht in einer Erzmine oder dem lokalen Kohlekraftwerk. Statt alles, wie zuvor, in mühsamer und stundenlanger Handarbeit abzuschreiben, ging jetzt alles innerhalb von ein paar Minuten über die Bühne und schwupps war man wenigstens theoretisch gesehen auf den aktuellen Stand des Schulstoffs. Dass man mit dem Kopieren auch gleichzeitig die krakelige Schrift der Mitschüler mitkopierte, merkte ich erst viele Jahre später, als mich mein Biolehrer nach der Ausgabe einer Klassenarbeit verdutzt fragte, wie ich auf die Idee käme, im Inneren einer Zelle wäre neben Zellkern und Mitochondrien auch eine “Warknolle” zu finden. Dennoch profitierten viele von der Technik, nicht zuletzt mein Schul-, besser gesagt Freizeitfreund Thomas, der in der zwölften Klasse praktisch nie in der Schule war und am Ende stolz jedem, der es sehen wollte, seinen Zeugnisvermerk über 167 Fehltage präsentierte. Auch ich profitiere von Technik, und am liebsten an meinem Computer mag ich den Aussc
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Alle, die dir etwas von einem Ehrenkodex erzählen, gehören gar nicht dazu. Und alle, die davon erzählen könnten, haben es durchgezogen.
Also: Draußen ist schönes Wetter, mach, was immer du willst. Niemand kann dich aufhalten. Und niemand wird es tun. Red dir nicht auch das noch ein.
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Wenn man im Sprachkurs für ein oder zwei Wochen gefehlt hat, ist man der Loser. Sofort heften alle Teilnehmer ihre strafenden Blick ans Rever des Verbrechers, der es gewagt hat, zu fehlen und so kostbaren Unterrichtsstoffes säumig zu werden. Sofort sind alle sozialen Kontakte, die man sich mühselig in der ersten Stunde aufgebaut hatte (”Bonschur, schimm appell André?!”) passé und die einzige, die den eigenen Namen noch kennt, ist die Lehrerin, denn die muss die Fehlstunden eintragen, damit sie einem später die Kaution nicht zurück zahlen brauchen, weil man ja nie da war. Komische Welt, für Dinge bezahlen müssen, die man nicht in Anspruch nimmt, gerade weil man sie nicht in Anspruch nimmt. Eigentlich müsste ich also für so ziemlich alles Geld bezahlen, denn ich mache relativ wenig. Und wenn es umgedreht, also meiner Meinung nach richtig herum wäre, würde ich wahrscheinlich noch weniger machen, davon aber dann steinreich werden.
Es interessiert dann auch nicht, was man für eine Ausrede hat. Schließlich hat man die Tat ja schon begangen. Einen Mörder sprechen sie nach der Verurteilung auch nicht mehr frei, nur weil seine Gründe nach einiger Zeit doch ganz nachvollziehbar wirken. Wenn, dann müssen sie schon stichhaltig sein, die Gründe, da reicht es nicht zu sagen, dass man Fieber hatte. Man wird nicht nur damit bestraft, überhaupt krank gewesen zu sein, sondern noch damit, dass nun auch alle anderen Kursteilnehmer tausendmal besser sind, als man selbst. Wo man in der ersten Stunde noch gemeinsam witzelte (”Französisch hat einige Regeln und viele Ausnahmen, höhö.”), klafft nun eine blutige Schneise des Sprachniveaus, die zu Überspringen das sichere Todesurteil des Delinquentens ist.
Kurz: Krank zu sein offenbart einen interessanten Sachverhalt: Ist man beliebt und kann nun jede x-beliebige Person nach dem Stoff fragen oder hat man so ziemlich alles falsch gemacht, was man in der Sozialisation eines Sprachkurses falsch machen kann und kennt kein Schwein, von dem man sich die Mitschriften ausborgen könnte, um wenigstens einmal nachlesen zu können, welches Stück Sprache einem bei einem Frankreichaufenthalt später fehlen wird. Als Mädchen hat man es da ein wenig einfacher. Man zieht sich etwas hübsches an und fragt kokett, ob denn der süße Boy so freundlich wäre, seine Aufzeichnung zur Verfügung zu stellen und stellt gleichzeitig das Dekolleté ins richtige Licht und zack, erledigt. Als Junge, noch dazu als schüchterner Junge mit dennoch großer Klappe, kann man nach einmaligem Fehlen im Sprachkurs entweder kurz weinen und einfach versuchen, das behandelte Themengebiet fortan zu umschiffen oder einfach gleich für immer wegbleiben vom Kurs, es hat ja eh keinen Zweck.
Ich weiß nicht, ob sich dieses Problem im Berufsleben verringert. Nicht, dass man auch dort gleich wegbleiben kann, wenn man einmal gefehlt hat, was wiederum ein adäquater Grund zum Freitod wäre. Aber wenn man dann endlich am Fließband arbeitet ist es sicher nicht so schlimm, ob es nun das tausendste oder fünftausendste Werkstück ist, auf das man seinen kontrollierenden Blick legt. Bis dahin jedoch wird es weiter gehen, wird er weiter gehen, der Konkurrenzkampf. Das wäre überhaupt ein hübsches Spiel für die Zukunft, für das ich einen potentiellen Gott echt beglückwünschen würde. Den Leuten die ganze Zeit einimpfen, sie müssten sich gegenseitig überbieten, besser sein als der Andere, länger, weiter und krasser im Ausland studiert haben, statt achtzehn lieber neununddreiig Sprachen sprechen und nebenbei gut im Bett sein. Und dann, im Berufsleben angekommen, paff, egal, alle gleich und Gott lacht sie aus die Musterstudenten, nur nach außen hin immer schick im Anzug und immer unterwegs. Die Büros jedoch glichen im Inneren eher großen Spielhallen und das Einzige, womit man sich dort gegenseitig überbieten würde, wären High Scores!











