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Infrarotpaneele im Altbau

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Gerade Besitzer von alten Häusern aus den siebziger oder achtziger Jahren stehen vor einer schwierigen Entscheidung. Die alte Ölheizung ist zwanzig Jahre alt, der Kessel muss bald ersetzt werden und die Politik droht mit Verboten für fossile Heizungen. Viele denken, dass eine Infrarotheizung im Altbau unmöglich ist, weil der Verbrauch zu hoch wäre. Das stimmt aber nur zur Hälfte und es kommt stark darauf an, wie man rechnet.

Warum der Altbau der heimliche Gewinner der Infrarotheizung ist

Ein Altbau hat dicke Ziegelwände, die viel Feuchtigkeit gespeichert haben, weil die alte Heizung nur die Luft erwärmt hat. Kalte und feuchte Wände sind der Hauptgrund für hohe Heizkosten, weil feuchtes Mauerwerk bis zu dreimal mehr Wärme nach außen leitet als trockenes Mauerwerk. Genau hier setzt die Infrarotheizung an. Durch die tiefe Infrarotstrahlung werden die Wände von innen heraus getrocknet und aufgewärmt. Nach der ersten Heizsaison sinkt die Feuchtigkeit im Mauerwerk von oft acht Prozent auf unter zwei Prozent.

Allein durch diese Trocknung verbessert sich der U-Wert der Wand um bis zu fünfundzwanzig Prozent. Das bedeutet, dass Ihr Haus plötzlich viel besser gedämmt ist, ohne dass Sie einen einzigen Euro in eine Außendämmung investiert haben. Kunden berichten uns regelmäßig, dass sie im zweiten Jahr zwanzig bis dreißig Prozent weniger Strom verbraucht haben als im ersten Jahr, weil die Wände endlich trocken waren.

Was kostet der Umstieg im Vergleich zu einer neuen Wärmepumpe?

Nehmen wir ein typisches freistehendes Haus mit einhundertfünfzig Quadratmetern aus dem Jahr 1975. Eine neue Ölheizung dürfen Sie nicht mehr einbauen. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet inklusive Umbau der Heizkörper, neuem Pufferspeicher und neuer Elektrik mindestens siebenundzwanzigtausend Euro nach Abzug der Förderung. Dazu kommt, dass Ihre alten Heizkörper für die niedrigen Vorlauftemperaturen der Wärmepumpe viel zu klein sind und Sie eigentlich auch noch eine Fußbodenheizung für weitere fünfzehntausend Euro benötigen würden. Der Umbau dauert drei bis vier Wochen und das ganze Haus ist eine Baustelle. Eine Infrarotheizung für dasselbe Haus kostet etwa neuntausend Euro, ist in zwei Tagen montiert und benötigt keinen einzigen Rohrbruch. Sie sparen also fast zwanzigtausend Euro an Investitionskosten. Selbst wenn die Infrarotheizung im Altbau pro Jahr achthundert Euro mehr Strom verbrauchen würde als die Wärmepumpe, könnten Sie von den gesparten Investitionskosten fünfundzwanzig Jahre lang die Differenz bezahlen, bevor Sie überhaupt ins Minus kommen.

Wie Sie den Verbrauch im Altbau drastisch senken können

Der Trick im Altbau ist, nicht das ganze Haus auf zweiundzwanzig Grad zu heizen, wie man es von der Ölheizung gewohnt ist. Mit Infrarot können Sie viel gezielter heizen. Im Wohnzimmer sitzen Sie direkt im Strahlungsfeld eines großen Deckenpaneels und Ihnen ist bei einer Lufttemperatur von nur neunzehn Grad angenehm warm, weil Ihre Haut direkt bestrahlt wird. Im Schlafzimmer heizen Sie nur abends auf achtzehn Grad, tagsüber läuft das Paneel gar nicht. Ungenutzte Räume wie das Gästezimmer bleiben auf Frostschutz.

Durch diese Zonenheizung sparen Sie im Altbau enorm viel Energie, weil Sie nicht mehr hunderte Liter Heizungswasser im Keller warm halten müssen, nur um einen Raum zu heizen. Wenn Sie dann noch Ihre alten Fenster mit einer einfachen Vorsatzscheibe ertüchtigen und die oberste Geschossdecke für wenig Geld dämmen, wird der Altbau mit Infrarot sogar günstiger im Verbrauch als mit der alten Ölheizung, weil Sie endlich nur noch dort heizen, wo Sie wirklich leben.

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